Gärten für Kinder

Was braucht ein Kind?

Da hilft am besten ein Blick zurück in die eigene Kindheit, wo haben wir als Kinder gespielt? Wo fanden die besten Erlebnisse statt? Die Natur kann hier vieles bieten – das Versteck im Gebüsch, die großen Steine zum Kraxeln, umgefallene Bäume zum Balancieren, der kleine Bach, der aufgestaut wurde, …- solche Erlebnisse kann man auch in den eigenen Garten holen!

Kinder brauchen Bewegung, sind neugierig, erforschen alles und tasten sich an ihre Grenzen heran. Ein gewisser Freiraum ist dazu nötig und mit jeder Herausforderung lernen die Kinder dazu. Je nach Alter ist aber auch eine gewisse Vorsicht (und Aufsicht) geboten, um unnötige Gefahren zu verhindern.

Der Spielgarten für jedes Alter

Kleinkinder sollte man auch beim Spielen immer ein wenig im Blick haben, somit solle ihr Spielbereich auch nicht zu weit vom Haus oder der Terrasse entfernt sein, im Idealfall zumindest um die Mittagszeit auch noch beschattet sein. Meist reicht hier auch schon ein Kleinerer Platz zum Sandspielen, ein Spielhaus und ein wenig Wiese zum Herumtollen. In einem gut geplanten Garten kann sich an diesem Platz, in späterer Folge wenn die Kinder größer sind, auch eine ganz andere Nutzung – wie zum Beispiel ein Pool oder Naturpool  anbieten.

Vom Kindergarten bis zur Schule – in diesem Alter sind die Kinder besonders wissbegierig und wollen alles ausprobieren und ständig Neues lernen. Hier braucht es schon etwas mehr Platz und ein paar Herausforderungen. Besonders beliebt sind unter anderem Schaukeln, Baumhäuser, Balanciermöglichkeiten, Verstecke, oder die Fußballwiese. Vergessen sollte man aber auch nicht den Kindern in diesem Alter die Gelegenheit zu geben Pflanzen kennen zu lernen – ob die Beerenhecke, die zum Naschen einlädt, ein kleines Erdbeerbeet, das die Kinder selbst ernten dürfen, ein Paar Karotten, Radieschen, Schnittlauch, Tomaten oder ähnliches für die selbst geerntete Jause oder der Apfelbaum zum Kraxeln. Viele Pflanzen bieten tolle Früchte, Samen oder Blätter zum Basteln – so lernen die Kinder spielerisch die Natur kennen.
Auch die Tierwelt ist hier nicht zu vergessen, ob Schmetterlinge und Insekten, Käfer oder Schnecken bis zu kleinen Amphibien - nur ein abwechslungsreicher Garten kann hier eine Vielfalt zum Kennenlernen bieten.

In der Pubertät bis zum Erwachsenwerden ist es oft nicht mehr so leicht die Kinder für den Garten zu begeistern, es gibt aber auch hier Möglichkeiten die Bedürfnisse der Jugendlichen zu erfüllen. Allen Voran steht vermutlich eine eigene Badestelle im Garten, ob Pool, Naturpool oder Schwimmteich einer Abkühlung kann im Sommer wohl keiner widerstehen und es wird auch den Freunden, die zu Besuch kommen gefallen. Ein abgeschiedener Sitzplatz im Garten, der von den Eltern nicht so eingesehen werden kann, könnte ein toller Ort sein, um auch mal im Freien zu lernen oder mit den Freunden zu quatschten. Ebenso das knisternde Lagerfeuer im Garten, lockt die Jugendlichen nach draußen.

Naturnahe- und Kindergerechte Spielplätze

Naturspielplatz heißt: Nachbau von naturnahen Elementen, die Kinder zu Bewegung, Kreativität und Fantasie anregen. Im Folgenden ein paar Ideen dazu:

Wildstrauchhecke – Dindl, Holler, Hasel und Co. – ob als Abgrenzung, Sichtschutz oder als essbare Hecke. Solche natürlichen Hecken bieten tolle Versteckmöglichkeiten und eine wahre Vielfalt an Lebewesen, zum kennenlernen. Auch könnte statt dem Spielhaus eine Weiden-Tipi angelegt werden.

Baumstämme und Steine – Stämme sind immer toll: zum Beklettern, Balancieren oder Übersteigen. Richtig platziert dienen die Stämme auch als Abgrenzungen von Sandmulden oder als Sitzgelegenheit. Auch Findlingsteine bieten ähnliche Möglichkeiten und dienen auch später noch als Gestaltungselemente im Garten.

Baumhaus – nirgends spürt man die Natur so sehr als oben in einem richtigen Baumhaus, geschützt vom Blätterdach mit dem Überblick über den ganzen Garten. In einem Baumhaus ergeben sich großartige Spielmöglichkeiten für alle Altersstufen. Wichtig ist hierbei: die Konstruktion darf den Baum nicht schädigen, am besten auf eigenen Stelzen in die Baumkrone gebaut, ohne direkte Verbindungen um den Baum nicht zusätzlich zu belasten. Auch das Dickenwachstum des Baums soll nicht behindert werden, Schrauben, Nägel oder ähnliches im Baum sind Tabu. So kann der Baum auch in vielen Jahren noch als Schattenspender dienen.

Wasser – Ob zum gatschen im Sand oder zur Abkühlung, Wasser im Garten ist ein wichtiges Element. Vom kleinen Wasserspiel bis zum Schwimmteich bietet Wasser zusätzlich wieder einen wichtigen Lebensraum für diverse Tierarten.

Die Bespielbare Wiese – die Freifläche zum Fußball spielen, Nachlaufen und Herumtollen. Es muss nicht der perfekte Sportplatzrasen sein, eine richtige Gänseblümchenwiese ist hier meist sogar besser geeignet und bedarf weit weniger Pflege.

 

Gerne stehen wir ihnen bei der Planung und Realisierung zur Seite!